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Historische Anlagen

Der Mühlgraben um 1930.
Er dürfte mitsamt der zweiten Elsterberger Burg und der Elsterbrücke auch um 1200 entstanden sein. Unbedingt lag eine Mühle an ihm, das sagt schon der Name. Es galt aber auch, die Ernährung der verschiedensten Bewohner zu sichern. Von dieser Stadtmühle, die 1885 letztmalig abbrannte, sehen wir noch rechts einen Teil des neuen Gebäudes. Hinter den bei-den Fenstern trieb das Wasser zwei Turbinen des städtischen Elektrizitätswerkes an. Vom steinernen Bogenbrücklein des Scheunenweges (die Brücke befindet sich noch unter dem Pflaster hinter der Badestube), später in Gartenstraße umbenannt, zweigt die Sackgasse, kurz "der Sack" genannt, ab. Dieses superenge Gäßchen, vermutlich im Mittelalter, sicher aber um 1570 vor der Stadtmauer bei der Badestube erbaut, wies noch bis vor einigen Jahrzehnten als Bersonderheit den unkontrollierten Einlauf der Fäkalien direkt in das Fließgewässer auf. Hier wohnten früher besonders Gerber und auch "unehrliche" Handwerker, wie z.B. Müller, Henker und Bader.

Quelle: Elsterberg in alten Ansichten", Karl-Heinz Zierdt, Elsterberg
Europäische Bibliothek, Zeitbommel/Niederlande


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  Mühlgraben



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