Flusslauf
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Elsterberg erreichen

Im Naturschutzgebiet Steinicht erreicht die Elster in Höhe des einmündenden Orbisgrabens die Gemarkung Elsterbergs.

Der Orbisgraben mündet hier in die Elster.


... Die nun folgende steil aufragende und zerklüftete Felsmasse mit breit vorgelagerter Steinhalde heißt die Dornstaude, ihr Hang nach dem Orbisgraben zu die Zankleite.
Der Orbisgraben (Urbanusgraben, der größte der Wildbäche, die im Steinicht der Elster zueilen, kommt von Cossengrün herab, wo in katholischer Zeit eine dem Heiligen Urbanus geweihte Kapelle stand. Er schließt den unteren sächsischen Teil des Steinichts ab. Hier endet auch die Elsterberger Flur, die vom Höllengraben ab im Besitz des Görschnitzer sächsischen Gemeindevorstands Richard Ott ist, dessen Vater sie vor ungefähr 60 Jahren für 800 Taler ankaufte. In das rechte Elsterufer teilen sich die vier sächsischen Gemeinden Scholas, Elsterberg (Ratswiesen und –hübel zwischen dem Gänsemühlen- und Ruppertsgrüner Bach), Ruppertsgrün und Liebau.
Die riesigen Grenzsteine in der Elster gegenüber von der Mündung des Orbisgrabens bilden die Fischwassergrenze. Am rechten Ufer liegt ein großer Felsblock, vor dem sich das ehedem fischreiche tiefe Kirschbaumloch befindet.
Mit dem senkrecht aus dem Orbisgraben aufsteigenden „Hundstein“ beginnt der reußische Teil des Steinichts, der sich bis zum Lochhaus am Rinnelbach (Rentzschmühle) erstreckt...

Quelle: „Das Steinicht“ von Oberlehrer Hermann Thiele, 1923


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