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13. November 2005

Warum mussten (müssen) Fische sterben?

dick-AKTUELL erreichte am 13. November 2005 folgende Meldung:

"... Auf unserem Sonntagsspaziergang am Reitsteig/Steinicht ist uns was sehr Unerfreuliches aufgefallen. Etwa 500 m nach der Kreuzung "Ruppertsgrüner Weg" in Richtung Rentzschmühle lagen viele tote Forellen in der Elster, mindestens 8 Stück innerhalb von 50 m. Weiter sind wir aus Rücksicht auf unseren Hund, der dauernd ins Wasser wollte, nicht gelaufen. Auf dem Wasser schwammen rätselhafte Schaumblasen. Nach Aussagen eines Spaziergängers wäre das am Mittwoch noch nicht gewesen. Leider hatte ich statt Kamera nur mein Handy mit ..."
Ein Elsterberger


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Bilder großklicken Diese Aufnahmen (4) entstanden mit einem Foto-Handy Foto: privat


Reaktion des Sportfischervereins und der Presse:

Der Vorsitzende des Elsterberger Sportfischervereins ergänzte die Meldung zum Fischsterben. Er habe zum Sachverhalt von einem Vereinsmitglied am 11. November 2005 eine Schilderung über einen ähnlichen Vorfall im Bereich Orbisgraben erhalten. Aufgrund des Wiederholungsfalles habe er, so der Vereinsvorsitzende weiter, jetzt umgehend die Behörden informiert.

E-Mail vom 14. November 2005

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Tote Elster-Forellen geben Rätsel auf

Elsterberg
. Ein Fischsterben in der Elster bei Elsterberg gibt Rätsel auf. Ein Elsterberger Bürger ... hatte bei einem Spaziergang am Sonntagnachmittag acht tote Forellen am Reitsteig in Richtung Rentzschmühle entdeckt. Der Elsterberger bemerkte zudem Schaum auf dem Fluss. Die Ursachen sind noch unbekannt, so Tobias Pohl vom Kreisumweltamt gestern auf Nachfrage. Man bemühe sich aber, mehr herauszufinden, obwohl das im Nachhinein schwer sei, so Pohl. Er rät Bürgern deshalb, bei solchen Beobachtungen nicht nur sofort die Behörden zu informieren, sondern gleich eine Wasserprobe zu nehmen und wenn möglich einen der toten Fische sicherzustellen. (ts)

Quelle: “Freie Presse”/Plauener Zeitung vom 15. November 2005


24. November 2005

dick-AKTUELL:

Die Meldung über den Fund toter Fische in einem Bereich der Weißen Elster im Gebiet Steinicht (siehe auf dieser Seite oben!) löste nicht nur beim Elsterberger Sportfischerverein, sondern auch bei der Polizei Aktivitäten zur Aufklärung aus.
Wie heute durch Anfrage von dick-AKTUELL bei der Pressesprecherin Kathleen Toth in der Polizeidirektion Gera zu erfahren war, habe man sich seit Bekanntwerden des Fischsterbens intensiv mit dem Vorfall beschäftigt. Die Pressesprecherin räumte ein, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt "Erkenntnisse gibt, die auf einen Verursacher hinweisen. Das müsse allerdings noch bis zum Schluss vollständig ermittelt werden." Frau Toth ließ sich verständlicherweise nur auf die Informationen ein, die -wie sie selbst sagte- mit der Staatsanwaltschaft abgesprochen wurden. Wie noch zu erfahren war, seien die Ermittlungen auf thüringischem Boden erfolgt und noch nicht restlos abgeschlossen.

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25. November 2005

Die Presse berichtet:

Freie Presse:
Fischsterben: Polizei verfolgt erste Spur

Elsterberg.
Bei der Suche nach den Verursachern eines Fischsterbens bei Elsterberg gibt es eine Spur. Demnach war offenbar eine sächsische Firma schuld, die auf Thüringer Gebiet eine bislang unbekannte Substanz in die Elster geleitet hat. Mehr wollte die Polizei gestern nicht sagen, weil die Ermittlungen noch laufen. Zudem gestalte sich der Fall schwierig, da er sich direkt an der Grenze zwischen Sachsen und Thüringen zutrug. Wie „Freie Presse” berichtete, hatte ein Elsterberger am 13. November tote Forellen entdeckt, die in Richtung Rentzschmühle auf dem Fluss trieben - umgeben von Schaum. (ts)

Quelle: „Freie Presse“/Plauener Zeitung vom 25. November 2005

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"Ostthüringer Zeitung":
Tote Forellen in der Weißen Elster entdeckt
Polizei ermittelt gegen sächsische Firma

Cossengrün (OTZ/St.B.). Wie erst gestern bekannt wurde, gab es bereits vor ein paar Tagen ein mysteriöses Fischsterben in der Weißen Elster. In der Einheitsgemeinde Vogtländisches Oberland wurden in der Gemarkung Cossengrün/Orbichsgraben 12 bis 14 tote Bachforellen von einem Spaziergänger aus Elsterberg entdeckt. Außerdem bemerkte er Schaum auf der Wasseroberfläche.
Die Kriminalpolizei Gera ermittelt inzwischen wegen des Verdachts auf Verunreinigung eines Gewässers. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die Tatzeit zwischen dem 10. und 13. November gelegen haben. Nach gestrigen Angaben gibt es inzwischen konkrete Hinweise auf eine Firma, die ihren Sitz in Sachsen hat. Die Einleitung soll jedoch auf Thüringer Gebiet geschehen sein. Weder zur Branche des Unternehmens noch zum eingeleiteten Material wollte die Polizei gestern weitere Angaben machen. Die Ermittlungen dauern an.

Die Untere Wasserbehörde im Greizer Landratsamt war von dem Fall in Kenntnis gesetzt, wollte sich jedoch nicht äußern, da man nicht in die Ermittlungen eingebunden sei. Auch Oberland-Bürgermeisterin Sabine Lehmann hörte gestern das erste Wort von dem Umweltdelikt.

Quelle: „Ostthüringer Zeitung“/Lokalausgabe Greiz vom 25. November 2005

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Unterhaltsames für Kinder:


Lesespiel für Schüler der 1. und 2. Klasse:
"Tiere im und am Wasser"

* Zum Mitmachen auf das smile klicken

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