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Tiere auf dem Wasser
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Tiere auf dem Wasser

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Winterfütterung an der Elster/Beginn Lange Wiesen


Das Bleßhuhn ist ein etwa 38 cm großer, schwarzer Wasservogel mit weißem Stirnschild und weißem Schnabel aus der Familie der Rallen. Bleßhühner tauchen oft und lange. Die Schwäne sind durch ihren langen Hals und die kurzen breiten Schwimmfüße dem Nahrungserwerb auf flachen Seen mit reicher Bodenvegetation angepasst. Sie tauchen nicht, sondern gründeln wie die Schwimmenten. Die Stockenten treten meist paarweise und oft in Scharen auf. Sie gründeln gern in flachen Gewässern. Die Elster gehört für viele ihrer Artgenossen zum ständigen Aufenthaltsort. Im Winter ist ihr bevorzugter Aufenthaltsort bei Brücken und strategischerweise flussabwärts.


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Ständige und gelegentliche Gäste auf der Elster:

Graureiher (Fischreiher)  
Der Graureiher (Ardea cinerea), auch Fischreiher genannt, ist eine Vogelart aus der Ordnung der Schreitvögel (Ciconiiformes).
In neuster Zeit dringt der sonst scheue Vogel immer mehr in städtische Gebiete vor.
Der Graureiher ist etwa storchengroß. Das Gefieder auf Stirn und Oberkopf ist weiß, am Halse grauweiß und auf dem Rücken aschgrau mit weißen Bändern.
Schleichend wie eine Rohrdommel steigt er mit gesenktem Kopf und gekrümmten Hals langbeinig durch das seichte Wasser. Er sticht blitzschnell nach kleineren Fischen, Fröschen, Molchen, Schlangen und Wasserinsekten. Er frisst jedoch auch Wasserratten und Feldmäuse in größerer Zahl und lässt gelegentlich auch Eier und Jungvögel mitgehen.
Überleben Graureiher ihre Jugendmonate, können sie bis zu 24 Jahre alt werden.
In regelmäßigen Abständen fischt der Graureiher sogar in der Elster entlang der vielbefahrenen Ortsumgehung  


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Blesshuhn und Wildenten
am vereisten Elsterufer. Während die Blesshühner nach Schnecken, Würmern und Pflanzenteilen tauchen, gründeln die Wildenten kopfüber nach schwebender Nahrung...

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Ein gewohntes Bild (oben):
Das ganze Jahr über werden die Elster und ihre Ufer scharenweise von Wildenten besiedelt. Auch Blesshühner gesellen sich mehr und mehr dazu. Das stört niemanden, sondern wird als Bereicherung der Tierwelt in und an der Weißen Elster gesehen.
Ein ungewohntes Bild (unten):
Der langanhaltende Frost beschert auch den Elsterbergern neue Gäste: die Kormorane. Die Vögel sind ausdauernde Flieger und ausgezeichnete Taucher, die ihre Beute -ausnahmslos Fische- im Überflug erspähen und tauchend erjagen.
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Empfehlung:
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Kormorane an der Elster in Elsterberg

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Nicht willkommen sind die Kormorane als Wintergäste bei den Anglern und Fischteichbesitzern. Ein Kormoran verzehrt täglich rund 500 g Fischfleisch, frisch aus dem Fluss oder dem Teich. Auch während der Fotoaufnahmen flogen die Kormorane ihre Patrouillenflüge entlang der Elster. Zwischenzeitlich erholten sie sich auf hohen Bäumen, auf denen sie ihr Gefieder nach erfolgtem Tauchen wieder trocknen ließen.
Der Sportangelverein Elsterbergs wurde auch gestern aktiv: Ein Vereinsmitglied verscheuchte (Fachausdruck: vergrämte) entlang der Elster die zugereisten Vögel, wobei auch Knaller mittels Katapult verschossen wurden. Die Fische hätten derzeit mangels Wasserpflanzen wenig Deckung und deshalb seien vor allem die Äschen den Kormoranen fast schutzlos ausgeliefert, erläuterte der Sportangler.
Anmerkung:
Das Thema Erhalt der Kormorane und Schutz der Fische ist ein uralter Konflikt.
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