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Dienstag, 28. März 2006

Weiße Elster derzeit braun

Zum Vergrößern auf 700-Pixel-Breite das Bild anklicken

Die Weiße Elster am Dienstag, dem 28. März 2006 kurz nach 10 Uhr...





Unbändig und trüb, so zeigt sich die sonst so ruhig dahinfließende Weiße Elster im Raum Elsterberg am heutigen Dienstag.
Die letzte Pegelmeldung am gleichen Tag um 10 Uhr lautete: "Aktueller Pegelstand 184 cm, sinkend". Hochwasserschäden, wie eine Rückfrage im Rathaus ergab, sind bislang keine bekannt geworden, zum Glück.
Den jeweils aktuellen Pegelstand erfahren Sie
hier


Pegelstandsmeldung am 28. 03. 06, 10 Uhr * Grafik großklicken

  Bestimmte Hinternisse und Erschwernisse bringt der hohe Wasserstand der Elster dennoch für manche Elsterberger mit. Zum Biespiel ist der reguläre Zugang zur Gartenanlage "Lange Wiesen" derzeit unterbrochen.
Die Elsterufer sind im gesamten Raum Elsterberg generell überschwemmt. Zum Ruhen nutzen die schon fast ansässigen Wasservögel die Uferböschungen. Das Halteverbotsschild (rechts im Bild) wird natürlich unter diesen Umständen zum Absurdum. Aber sonst: Die Weiße Elster meint es nicht böse mit den Anwohnern. Bilder großklicken



Im Juli 1954 wurde von dem großen Hochwasser auch die vogtländische Region hart betroffen. Sogar Menschenleben waren zu beklagen. Die Gesamtschäden im Bereich der Weißen Elster beliefen sich auf rund 77 Millionen DM. Ebenso richtete das Hochwasser der Elster mit ihren zulaufenden Bächen im Raum Elsterberg große Schäden an, die sich lange danach noch negativ auswirkten...

Die Franzmühle war vollkommen vom Wasser umgeben und führte kurze Zeit ein Inseldasein (Quelle: Archiv Stadt Elsterberg, Buggel)


Das große vogtländische Hochwasser...

Aus Anlass des katastrophalen Hochwassereignisses vor nunmehr rund 50 Jahren erschien 2004 im Reichenbacher Verlag, 08468 Reichenbach i.V., das Buch "Juli 1954 DAS GROSSE VOGTLÄNDISCHE HOCHWASSER" von Gero Fehlhauer und Jörg Windt.

Diesem Buch sind auch die Textinformationen und die hier gezeigten Schwarz-Weiß-Bilder über das Hochwasser im Raum Elsterberg entnommen.



Die Elsteraue war vollkommen überflutet und die Brückenbauwerke gerieten in arge Bedrängnis. Im Hintergrund: die alte Fußgängerbrücke Das Bild zeigt das Ausmaß der Überschwemmung im Bereich Gippe. Rechts ist die Straße nach Görschnitz zu sehen. Foto: Horst Winkler . Bedenklich hoch stieg das Wasser an der August-Bebel-Brücke und ließ kaum noch Möglichkeiten eines Durchflusses.
 
Eine Weberei in der Teichgartenstraße war von dem Hochwasser direkt betroffen. Foto: Horst Winkler Wohnungen in der Thomas-Müntzer-Straße waren teilweise nur noch über Laufstege erreichbar (Quelle: Archiv Stadt Elsterberg, Buggel)  


Überflutete Gärten entland des Elsterlaufes verdeutlichen die Wucht des Hochwassers. (Quelle: Archiv Stadt Elsterberg, Mahr)
Eine weitere Momentaufnahme vom Hochwassergeschehen in der Thomas-Mützer-Straße


Hochwasser in Elsterberg historisch betrachtet:

Auch vor über 200 Jahren und danach wurde Elsterberg immer wieder von Hochwasserfluten heimgesucht. Erst die die Regulierung der Elster und den Bau von größeren Dämmen in Elsterberg sowie viel später durch den Bau der Pöhler Talsperre wurde die Hochwassergefahr eingedämmt.
Haus mit Hochwassermarke in der Elsterberger Thoma-Müntzer-Straße


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